Liebhaberei

Von einer Liebhaberei ist dann auszugehen, wenn Verluste entstehen:

  • aus der Bewirtschaftung von Wirtschaftsgütern, die sich besonders für die Nutzung im Rahmen der Lebensführung eigenen wie beispielsweise Wirtschaftsgüter für Sport- und Freizeitausübung, Luxuswirtschaftsgüter und typisch
  • aus Tätigkeiten einer besonderen Lebensführung aufgrund einer persönlichen Neigung
  • aus der Bewirtschaftung von Eigenheimen, Eigentumswohnungen und Mietwohngrundstücken mit qualifizierten Nutzungsrechten

Liebhaberei liegt nicht vor, wenn die Bewirtschaftung von verlusttragenden Wirtschaftsgütern aufrechterhalten wird, um die Gesamtrentabilität zu optimieren, eine Marktpräsenz aufrecht zu erhalten oder eine wirtschaftliche Verflechtung keine Aufgabe der Bewirtschaftung von verlusttragenden Wirtschaftsgütern zulässt.
Liebhaberei wird frühestens nach 3 Jahren ab Beginn der Betätigung überprüft.