16.02.18

28.02. Kanzlei ab 13 Uhr geöffnet

Aufgrund einer internen Veranstaltung ist die Kanzlei am 28.2. bis 13:00 Uhr geschlossen. Ab 13 Uhr sind wir gerne für Sie da!
Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

8.02.18

Vortragstage in Innsbruck

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Unser Geschäftsführer Steuerberater Rudolf Lick konnte zu Beginn der Woche sein Wissen über die „Prüfungshandlungen der Finanz“ und sein Expertenwissen als Spezialist für Trafiken an Mitarbeiter und Steuerberaterkollegen in Innsbruck weitergeben.

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20.12.17

Steuertipps zum Jahresende 2017

Wie jedes Jahr haben wir eine Liste mit den besten Tipps zum Jahresende für Sie zusammengestellt:

Schornsteinfeger. Glücksbringer zu Silvester, Jahreswechsel

Steuertipps für UnternehmerInnen

Investitionszuwachsprämie

Die Investitionszuwachsprämie kommt 2018 wieder und bringt eine Prämie bis zu 15 Prozent auf Investitionen, die den Durchschnitt der letzten drei Jahre übersteigen. Details finden Sie unter www.aws.at.

Tipp: Verschieben Sie Investitionen in 2018 und stellen Sie den Förderantrag sofort im neuen Jahr. Dann wahren Sie die Chance auf eine Investitionszuwachsprämie, denn in 2017 war der Fördertopf bereits im März ausgeschöpft.

 

Einnahmen-Ausgaben-Rechner: Ausgaben und Einnahmen verschieben

Wenn Sie noch heuer Rechnungen bezahlen, verringern Sie das steuerpflichtige Einkommen. Gleiches gilt, wenn Ihre Kunden erst nächstes Jahr bezahlen. Die Bezahlung der erwarteten Nachzahlung in der Sozialversicherung ist noch heuer absetzbar, wenn sie seriös auf Basis einer Prognoserechnung geschätzt wird. Auch Vorauszahlungen sind möglich. Zwei Punkte sollten Sie allerdings beachten:

1. Regelmäßige Einnahmen und Ausgaben werden dem Jahr zugerechnet, in das sie wirtschaftlich gehören, wenn sie 15 Tage rund um den Jahreswechsel gezahlt werden.

2. Vorauszahlungen für Beratungs-, Bürgschafts-, Fremdmittel-, Garantie-, Miet-, Treuhand-, Vermittlungs-, Vertriebs- oder Verwaltungskosten sind nur für das laufende und nächste Jahr gültig. Wer zwei Jahre vorauszahlt, muss aufteilen.

 

Umsatzgrenze für Kleinunternehmer

Die Umsatzgrenze von 30.000 Euro ist eine Nettogrenze. Wenn Sie Leistungen erbringen, die grundsätzlich mit 20 Prozent USt besteuert werden, beträgt die relevante Kleinunternehmergrenze tatsächlich 36.000 Euro pro Jahr. Beim 10-prozentigen Steuersatz sind es 33.000 Euro, die Sie nicht überschreiten dürfen. Neu seit 2017: Bestimmte steuerfreie Umsätze (z.B. Umsatz aus ärztlicher Tätigkeit) fallen nicht mehr in die Kleinunternehmergrenze. Achtung: Der Verwaltungsgerichtshof hat festgestellt, dass für die Kleinunternehmergrenze die verrechenbaren Beträge der ausgeführten Leistungen zählen (und nicht die vereinnahmten Entgelte). Damit wirkt sich ein Verschieben der Bezahlung einer erbrachten Leistung ins nächste Jahr nicht auf die Grenze im heurigen Jahr aus.

18.12.17

Silvester für Registrierkassen

Der letzte Beleg der Registrierkasse vor dem Jahreswechsel ist der Jahresbeleg. Diesen muss man ausdrucken, überprüfen und aufbewahren.

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Bevor die Sektkorken zu Silvester knallen, müssen Unternehmerinnen und Unternehmer noch den Jahresbeleg ihrer Registrierkasse ausdrucken und aufheben. Auch für Unternehmen mit abweichendem Wirtschaftsjahr gilt der Stichtag 31.12.

Bei Saisonbetrieben wie z.B. Freibäder kann der Jahresbeleg auch zu Saisonende, spätestens jedoch vor Saisonanfang im neuen Jahr erfolgen.

15.12.17

Achtung Kleinunternehmer

Kleinunternehmer können ohne Umsatzsteuer (USt) abrechnen, wenn ihr Umsatz die 30.000-Euro-Grenze nicht übersteigt. Diese Grenze wird jetzt anders berechnet.

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Kleinunternehmer sind in der Regel in der Einkommensteuer Einnahmen-Ausgaben-Rechner. Das bedeutet, dass der Zeitpunkt der Zahlung der Einnahmen und Ausgaben relevant ist. Der steuerpflichtige Umsatz richtet sich nach den Einnahmen (und nicht nach den geleisteten Lieferungen und Leistungen). Diese Einnahmen waren bisher relevant für die Kleinunternehmer-Grenze.

VwGH: Leistungszeitpunkt ist relevant

Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) sah dies im Juni 2017 jedoch anders und stellte fest, dass der Leistungszeitpunkt relevant ist. Dadurch können die Umsätze für die Kleinunternehmergrenze durch ein Hinausschieben der Kundenzahlung nicht mehr beeinflusst werden.

Das ist vor allem dann relevant, wenn ein Wechsel von Kleinunternehmer auf „Normalunternehmer“ oder umgekehrt erfolgt. Ein Beispiel: