28.06.17

Forschungsprämie steigt ab 2018 auf 14 Prozent

Die Forschungsprämie zeigt laut einer Studie ihre Wirkung und fördert den Forschungsstandort Österreich. Ab 2018 wird sie daher von 12 auf 14 Prozent erhöht.

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Die Forschungsprämie gibt es seit 2002 und sie ist seit 2011 das einzige steuerliche Instrument in Österreich zur Förderung von Forschung und Entwicklung (F&E), das allen Unternehmen gleichermaßen zugänglich ist. Die Prämie wurde zuletzt im Jahr 2016 auf 12 Prozent erhöht.

 

Laut Evaluierungsbericht wurden 2015 knapp 502 Mio. Euro an F&E-Ausgaben für die Forschungsprämie getätigt. Die Studie zeigt, dass bei den an der Evaluierung teilnehmenden Unternehmen zwischen 2010 und 2015 rund 14.300 zusätzliche hoch- bzw. höher qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt wurden. Die Zufriedenheit – sowohl was das Verfahren zur Geltendmachung der Prämie als auch ihre Ausgestaltung betrifft – ist insgesamt bei den Unternehmen relativ hoch.

21.06.17

Der Beschäftigungsbonus kommt – vielleicht

Ab 1. Juli soll es ihn bereits geben: Den Beschäftigungsbonus, der eine Förderung von 50 Prozent auf Lohnnebenkosten bringt.

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Gefördert werden die Lohnnebenkosten für zusätzliche Beschäftigte für die Dauer von drei Jahren. Dazu muss man einen Antrag vor Schaffung des ersten zu fördernden zusätzlichen Vollzeitäquivalents bei der Austria Wirtschaftsservice (aws) stellen. Die Förderung wird jährlich im Nachhinein als Zuschuss ausbezahlt. Dieser kann so lange beantragt werden, solange budgetäre Mittel vorhanden sind.

13.06.17

Finanz warnt vor Betrügern

Kriminelle geben sich am Telefon als Finanzbeamte aus

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Laut Bundesministerium für Finanzen (BMF) rufen derzeit Kriminelle an und geben sich als Finanzbeamte aus. Sie seien von der Pfändungsabteilung und geben an, dass eine offene Forderung von 500 Euro vorliegt. Für den Einzug erfragen die Betrüger private Konto- oder Kreditkarteninformationen.

 

12.06.17

Teilzeit nach langem Krankenstand

Wer nach langer Krankheit wieder zurück in den Job wechselt, kann das ab Juli schrittweise tun.

Frau mit Gipsbein

Die Wiedereingliederungsteilzeit soll den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben nach einer langen Krankheit erleichtern. Dabei gibt es einige Fristen zu beachten:

 

Dauer Krankenstand: Dieser muss mindestens sechs Wochen gedauert haben.

Dauer Teilzeit: Diese muss ein bis sechs Monate dauern und kann einmal auf neun Monate verlängert werden.

Ausmaß der Arbeitszeitreduktion: Diese muss mind. 25 und max. 50 Prozent der wöchentlichen Normalarbeitszeit und mind. zwölf Wochenstunden betragen. Das Entgelt muss über der Geringfügigkeitsgrenze bleiben.

 

Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen sich von „fit2work“ beraten lassen und eine schriftliche Vereinbarung über die Teilzeit abschließen.